Politik

Telematikinfrastruktur

Senso Bailey Vii Calf Ebony Neue 11457556ND Neue Ebony Schuhe 2c319d

Francesco Scatena/Shutterstock

Die allermeisten Praxen und Krankenhäuser warten noch auf ihre TI-Anbindung.

Derzeit laufen Nachverhandlung zur Telematikinfrastruktur: Das e-health-Gesetz braucht wohl einen längeren Atem.

Das erste Quartal 2018 ist quasi vorbei. Es bleiben noch drei. Der Countdown für die Telematikinfrastruktur-Anbindung der Praxen von 150.000 ambulant arbeitenden Ärzten, 50.000 niedergelassenen Zahnärzten, 20.000 Psychotherapeuten und knapp 2.000 Kliniken läuft. Am 31. 12. 2018 sollen alle, wirklich alle, an die TI angeschlossen sein. Der ursprüngliche Termin für den Online-Rollout war bis Ende Juni 2018 geplant. Die Frist wurde Ende letzten Jahres verlängert, wohl auch weil am 10. November 2017 überhaupt erst der erste Konnektor von der Gematik zugelassen wurde. Bis heute warten drei weitere Anbietergruppen von den TI-Komponenten auf die Zulassung. Mehr werden es wohl auch nicht. Schließlich tobt die Schlacht am kalten Buffet nur so lange, bis die Erstausstattung abgeschlossen ist, danach gibt es mit der Hardware nur noch kleine Brötchen zu verdienen.

Sit-in statt Roll-out

Auch der neue Termin wird kaum zu halten sein. Nur sagen das weder die Gesundheitspolitik noch die meisten Standesvertreter offen. Schätzungsweise 7.000 Praxen haben bereits die entsprechenden TI-Komponenten installieren lassen. Da stellt sich schon produktionstechnisch die Frage, wie der Rest in neun Monaten nachfolgen soll. Ein noch nicht zugelassener Anbieter hat der DZW eine Stückzahl von 6.000 Konnektoren im Monat als produzierbar genannt. Und dann müssen zugelassene Techniker die Komponenten vor Ort einbauen. Der Zeitplan 31. 12. 2018 klingt da unrealistisch.

ZUSAMMENSETZUNG

Kalbsleder
  • DETAILS
    Leder, Metallapplikationen, Grund einfarbig, Spitze, Blockabsatz, Innenfutter in Leder, Gummisohle, klein ausfallend, Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs.
  • MAßE
    Wadenhöhe 10 cm, Umfang 30 cm, Absatzhöhe 3.5 cm
  • .

    Nächstes Problem: Kosten und Pauschale

    Nach den gesetzlichen Vorgaben sind die Krankenkassen verpflichtet, die Kosten für die Erstausstattung der Praxen in voller Höhe zu übernehmen. Die Erstattungspauschale für Konnektor und Terminal sind nach Quartal gestaffelt:

    1/2018: 2.557,- Euro

    2/2018: 2.345,- Euro

    ab 3/2018: 1.155,- Euro

    Hinzu kommt die TI-Startpauschale 900,- Euro. Für die Höhe der Pauschale ist aber nicht das Quartal der Bestellung der TI-Komponenten relevant, sondern das Quartal der erstmaligen Nutzung in der Praxis, wenn der erste Online-Abgleich der Versichertenstammdaten erfolgt. Derzeit gibt es, wie gesagt, einen einzigen Anbieter. Und dessen „Frühlingsangebot“ für Konnektor und Kartenterminal liegt bei freundlichen 3.465,28 Euro (inklusive Mehrwertsteuer). Im Quartal 2/2018 bedeutet das eine Pauschale von 2.345,- Euro plus TI-Startpauschale von 900,- Euro gleich 3.245,- Euro. Ab dem dritten Quartal beträgt die Erstausstattungspauschale noch magere 2.055,- Euro insgesamt. Dafür gibt es aber im TI-Geschäft derzeit nichts zu kaufen. Und ob – wie vom GKV-SV bei den Verhandlungen um die gestaffelte Erstausstattungspauschale erwartet – die Preise bei zunehmender Zahl von Anbietern von TI-Komponenten relevant sinken werden, bleibt abzuwarten. Auf DZW-Nachfrage gibt sich der GKV-SV weiterhin optimistisch und erwartet nach dem Ende der derzeitigen Monopolsituation „eine Menge Bewegung im Markt“. Die Telekom preist ihr „Rundum-Sorglos-Paket: das Medical Access Port-Bundle“, das noch keine Gematik-Zulassung hat, mit 3.207,20 Euro inklusive Umsatzsteuer ein. Das ist zwar günstiger als das „Frühlingsangebot“ der zugelassenen Konkurrenz, ist aber mit der Schnäppchenpauschale 3/2018 von 2.055,- Euro auch nicht zu haben. Ein weiteres Anbieterkonsortium aus Arvato, Secunet und eHealth Experts wird nach Zulassung der Komponenten als „MeinZugangsdienst“ ein Gesamtpaket aller erforderlichen technischen und organisatorischen Komponenten zur Anbindung der Arztpraxen an die Telematikinfrastruktur anbieten. Nach DZW-Informationen wird der Paketpreis bei 3.009,51 Euro liegen. Ein weiterer Anbieter wird noch in den Markt einsteigen. Ob damit der Markt dann stark in Bewegung gerät, bleibt abzuwarten. Anlass zu Optimismus erscheint nicht gegeben.

    Still ruht der See

    Das Thema Telematikinfrastruktur und ihre zeitliche und finanzielle Umsetzung wird von den verschiedenen Beteiligten nicht gerne aufgenommen. Die Anbieter halten sich aus Sorge vor zu viel Angriffsfläche vor dem Etappenziel „Zulassung“ lieber zurück. Die zulassenden und zertifizierenden Stellen spielen den Informationsball hin und her. Ministerium und Standesvertretungen mögen sich so ihren Reim auf das Geschehen machen, den behalten sie allerdings auch lieber für sich. Immerhin KBV-Vorstand Dr. Thomas Kriedel deutete öffentlich an, dass die KBV die Förderpauschalen zur Praxisanbindung an die Telematikinfrastruktur mit dem GKV-Spitzenverband nachverhandeln wolle. Und die GKV-SV bestätigt den ständigen Austausch mit der KBV. Vonseiten der KZBV ist zu hören, sie stände „bereits in Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband, um hinsichtlich der Pauschalen für die vertragszahnärztlichen Praxen eine tragfähige Lösung zu erreichen“.  Ergebnis offen. Kriedel schätzt, dass auch im 3. Quartal 2018 keine mit den Pauschalen finanzierbares Angebot verfügbar sein werde. Zudem solle die Sanktionsfrist um ein halbes Jahr auf 1. Juli 2019 verlängert werden. Ob das reichen wird?

    Nachtrag

    Leather Crown Sneakers Herren 11436750DB Neue SchuheSalvatore Ferragamo Schnürschuhe Herren 11504949SL Neue SchuheLeather Crown Sneakers Damen 11526707WC Neue Schuhe,Chiara Ferragni Sneakers Damen 11229029FT Neue Schuhe,Valentino Garavani Sandalen Damen 11396492SB Neue Schuhe,Dolce & Gabbana Stiefelette Herren 11488531QE Neue Schuhe,Pedro García Chelsea Boots Damen 11526888TC Neue Schuhe,Cinzia Araia Stiefelette Herren 44976364DU Neue SchuhePretty Ballerinas Mokassins Damen 11449355JR Neue Schuhe,Lella Baldi Sandalen Damen 11535546IB Neue Schuhe,Alessia Guidi Pumps Damen 11464476LB Neue SchuheWhf Weber Hodel Feder Schnürschuhe Damen 11511048QU Neue Schuhe,Sgn Giancarlo Paoli Sneakers Damen 11439234LJ Neue Schuhe,Adidas Originals Sneakers Herren 11494574KP Neue SchuhePeter Non Stiefelette Damen 11509021ER Neue SchuheLoretta Pettinari Sandalen Damen 11387640WB Neue Schuhe,Police 883 Stiefelette Damen 11475761TI Neue Schuhe,Giuseppe Zanotti Stiefel Damen 11414165IT Neue Schuhe,L' Autre Chose Sneakers Damen 11485039XM Neue Schuhe,Giovanni Conti Mokassins Herren 11432429BT Neue Schuhe,Thom Browne Sneakers Herren 11503679TQ Neue Schuhe,Tory Burch Sandalen Damen 11526692AQ Neue Schuhe,Lola Cruz Stiefelette Damen 11264536UQ Neue Schuhe,Emanuela Passeri Pumps Damen 11363272MU Neue Schuhe,Dries Van Noten Schnürschuhe Herren 11500131TQ Neue Schuhe,Mm6 Maison Margiela Stiefelette Damen 11331196QU Neue Schuhe,John Galliano Sneakers Herren 11516793TM Neue Schuhe,Liviana Conti Stiefelette Damen 11243906WC Neue Schuhe,Le Silla Sandalen Damen 11287460FU Neue Schuhe,U.S.Polo Assn. Sneakers Damen 11505061RJ Neue Schuhe,.

    In einem Interview mit der Rheinischen Post forderte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes Martin Litsch einen Neustart in der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die elektronische Gesundheitskarte sei gescheitert. Sie basiere auf einer Technologie, die in den 1990er Jahren entwickelt wurde und nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entspräche. Litsch äußerte die Meinung, dass zwei Milliarden Euro ohne Nutzen in die Digitalisierung investiert worden sei. Eine wirkliche Digitalisierung des Gesundheitswesens müsse den Patienten die Möglichkeit bieten, jederzeit seine Gesundheitsdaten einsehen zu können, auch mobil auf dem Smartphone und vergleichbar mit dem Online-Banking. Die Zukunft des gematik sieht er in einer reinen Regulierungsbehörde, die den Rahmen für Sicherheit und Interoperabilität schaffen solle. „Ich hoffe, dass der neue Gesundheitsminister die Zeichen der Zeit erkennt und die Digitalisierung im Gesundheitswesen auf neue Füße stellt“, appellierte Litsch. Die AOK-Gemeinschaft betreut mit 26,29 Millionen Menschen fast ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland.

    Artikel von: Dr. Helge David